Das Interesse des Berliner Malers Wilfried Gillmann gilt dem Vermögen und der Qualität von Farben als Ausdrucksmittel : seit Jahren befasst er sich mit der Wirkungsweise von Farben – eigentlich muss man sagen – ausschließlich von Farben. Schon bei seinen frühen Arbeiten aus den 80ger Jahren – der Künstler selbst nennt sie „Landschaftsbilder“ – zeigt sich Gillmanns intensives Interesse daran Farbe als dasjenige Bildmittel einzusetzen , das Raum und Atmosphäre erzeugt. Die Möglichkeiten der Farbe völlig auszuschöpfen ist Gillmanns primäres Anliegen. Konsequent verfolgt er somit ein künstlerisches Konzept, das die Farbe absolut in den Vordergrund stellt und sie als zentrales Gestaltungsmittel begreift. In den so genannten Landschaftsbildern ging und geht es nicht darum realistische Landschaften bzw. deren geografische Beschaffenheiten zu zeigen, sondern vielmehr abstrakte Bilder, die an Landschaften erinnern. Gillmanns künstlerische Fragestellung lässt sich etwa so umreißen: Wie kann man Landschaften malen, die abstrakt aussehen –oder wie kann man abstrakte Malerei schaffen, die wie Landschaft aussieht? Hierbei ist Landschaft aufgefasst als Außenraum. Außenraum, der jeweils von einer spezifischen Atmosphäre aufgeladen und bestimmt ist durch das, was wir gemeinhin mit „Wetter“ umschreiben : Wind, Wolken, Licht, Temperatur. Diese Atmosphäre erzeugt Gillman durch seine sehr persönliche ausdrucksstarke Skala von feinen Farbvaleurs aufgetragen in vielen hauchdünnen Malschichten aus selbst angefertigten Pigmentfarben in Kombination mit ausgeprägt bewegtem Malduktus. Die eher kleinformatigen Fensterbilder thematisieren zum Außenraum auch ein Innen . Hier wird der Blick durch einen deckend gemalten Rahmen auf ein transparentes Bild-Inneres gelenkt.
Anlässlich der Vernissage am Sonntag, den19.Juli um 11 findet in den Räumen der Bettendorffschen Galerie, bei gutem Wetter auch im Schlosspark eine Tanz-und Musikperforance der nigerianischen Musikerin, Sängerin, Tänzerin Iyabo Kolata statt. Erstmals tritt sie- Künstlername „Sweet Mama“ mit einem Soloprogramm hier in der Metropolregionauf.
Ausstellung 19.Juli bis 4.Oktober Vernissage Sonntag, 19.Juli 11Uhr
Öfnnungszeiten Do-Sa 14.30 Uhr -18 Uhr
Sonn-und Feiertage 12.00 Uhr -18.Uhr

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